Unsere Förderprojekte
Wir engagieren uns ehrenamtlich für die Ziele von Soroptimist International. Alle Spenden, die wir einnehmen, kommen unseren Förderprojekten zugute. Manche Projekte fördern wir bereits seit unserer Gründung 2015, manche Projekte fördern wir gezielt durch Einnahmen, die wir bei einzelnen Veranstaltungen erzielen konnten.
Unterstützung von „WIR FÜR PÄNZ“
Dauerförderung seit 2017
Dieses Projekt fördern wir insbesondere durch Einnahmen, wie wir jährlich durch unsere „soziale Bude“ auf dem Weihnachtsmarkt Roncalli Platz Anfang Dezember einnehmen.
„kleine pänz – starke familien“ bei WIR FÜR PÄNZ richtet sich an junge, zum Teil minderjährige Eltern mit Babys und Kleinkindern bis 3 Jahren, die in sozial schwachen Gebieten Kölns wohnen und/oder sich in benachteiligten Lebenssituationen befinden. In den Eltern-Kind- Gruppen gibt es ein gesundes Frühstück, Raum zum Austausch für die Mütter und Zeit zum Spielen, Basteln und Singen mit den Kindern. Erfahrene und ausgebildete Fachkräfte regen zu fördernden Spielen an und stehen den Eltern für Fragen zu Gesundheit, Ernährung Pflege und Erziehung zur Seite.
Gruppen von max. 10 Müttern mit Kindern treffen sich einmal wöchentlich in unmittelbarer Nähe zum Wohnort. Näheres über WIR FÜR PÄNZ findet sich über www.wir-fuer-paenz.de
Erster Frauentheaterpreis Köln
Förderung seit 2023
Im Jahr 2023 entstand bei uns im Club die Idee, einen Frauentheaterpreis für die freie Theaterszene Köln zu finanzieren. Hierdurch wollen wir einen Beitrag zur Förderung der kulturellen Vielfalt in unserer Heimatstadt leisten – natürlich mit dem Schwerpunkt auf der Frauenförderung. Wir stellten eine Konzeptionsförderung in Höhe von 4.000 Euro an eine Regisseurin/Theaterautorin mit der Maßgabe bereit, dass das Ergebnis in Köln uraufgeführt wird. Im Rahmen der erstmaligen Ausschreibung 2023 wählte eine Jury aus Clubschwestern und Vertreterinnen der freien Kölner Theaterszene die Regisseurin und Performerin Marje Hirvonen mit dem Projekt „Birth Strike“ als Gewinnerin. Das Stück wurde im November 2025 bei Neueröffnung des Orangerietheaters uraufgeführt.
Förderung der Frauenhäuser Köln
Dauerförderung seit 2023
Wir unterstützen regelmäßig die beiden autonomen Frauenhäuser in Köln über den Verein „Frauen helfen Frauen“ e.V. (https://www.frauenhaus-koeln.de/), um Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, zu helfen. Dabei wollen wir nicht nur Geld spenden, sondern überreichen dem Verein „Frauen helfen Frauen“ e.V. jedes Jahr zur Weihnachtszeit kleine Geschenktütchen für die betroffenen Frauen als kleines Weihnachtsgeschenk mit einem persönlichen Gruß zum Trost und als Zeichen unserer Solidarität.
Förderung von Projekten gegen Obdachlosigkeit von Frauen
Dauerförderung der Notschlafstelle „Comeback“ des SKF-Köln e.V. seit 2024
Wohnungsnot und Obdachlosigkeit ist eines der brennendsten sozialen Probleme unserer Zeit. Auch in Köln steigt die Obdachlosigkeit, was sich in den letzten Jahren im Stadtbild deutlich gezeigt hat. Hiergegen möchte unser Club einen aktiven Beitrag leisten, um die Not insbesondere von obdachlosen Fraeun in Köln zu lindern. Das von uns geförderte „Comeback“ des SKF-Köln e.V. zeichnet sich dadurch aus, dass es Frauen auch die Möglichkeit gibt, mit ihren Haustieren eine Schlafmöglichkeit zu erhalten (https://www.wohnungslos-in-koeln.de/einrichtung/comeback/)
Unterstützung Dancing Girls/Feel Good for Girls
Dauerförderung seit 2023 über Diakonie Michaelshoven als Projektträger
Dieses Projekt richtet sich an Mädchen im Alter von 10-14 Jahren, die die Ganztagsangebote an der Henry-Ford-Realschule im sozial belasteten Stadtbezirk Köln Chorweiler, Stadtteil Seeberg besuchen. Es verfolgt das Ziel, das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen zu stärken, ihre emotionale sowie körperliche Gesundheit, Selbstfürsorge und Selbstakzeptanz zu fördern sowie ihre soziale Kompetenz durch gegenseitige Unterstützung und Solidarität zu erweitern.
In der „Feel Good“-AG lernen die Teilnehmerinnen, sich selbst besser zu verstehen und auf ihre Bedürfnisse zu hören. Dabei stehen die Themen Selbstwertgefühl, Selbstfürsorge und körperliche und emotionale Gesundheit im Mittelpunkt.
Gemeinsam gehen die Teilnehmerinnen auf die Suche nach dem, was sie wirklich glücklich macht und wie sie sich selbst und die anderen liebevoll unterstützen können. Wir möchten ihnen helfen, ihre Stärken, Wünsche, Talente und Grenzen zu erkennen und das Augenmerk, bewusst auf das Positive in ihrem Leben zu richten.
In diesem Zusammenhang setzen wir uns auch mit den Themen Mobbing und „Bodyshaming“ auseinander, um den Mädchen zu helfen, sich gegen negative Einflüsse zu wehren und sich gegenseitig zu stärken. Das Angebot will einen Raum bieten, in dem sie lernen, sich selbst zu schätzen, ein gesundes Körperbewusstsein zu entwickeln und durch gegenseitiges Coaching und Solidarität eine starke Gemeinschaft zu bilden.
Förderung Mädchenhaus Philippinen (René Pedrozo Hilfe)
Dauerförderung seit 2023
Mit diesem Projekt möchte unser Club auch international einen Beitrag dazu leisten, die Situation von Frauen weltweit zu verbessern und Not zu lindern. Das Mädchenhaus in Pandi Bulacan auf den Philippinen wurde im März 2005 eingeweiht und 2007 aufgestockt. Dort leben Mädchen im Alter von 4–19 Jahren in einer Gemeinschaft. Alle Kinder sind ehemalige Straßenkinder, die von der Polizei aufgegriffen und ihrer Herkunftsfamilie nicht rückgeführt werden konnten, zu Teilen sind die Eltern nicht auffindbar, zu Teilen sind sie verstorben. Nähere Informationen zum Projekt und die René Pedrozo Hilfe sind hier zu finden: http://rene-pedrozo-hilfe.de/
Frühere Förderprojekte:
Förderung in 2017/2018
Frauenvortragsreihe „Was bin ich und was war ich?“ – Vortragsreihe mit geflüchteten Akademikerinnen im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln
Zusammen mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum und in Kooperation mit der „Silent University Mülheim“ widmet sich der Club Köln-Kolumba ab Oktober 2017 in vier Abenden Frauen mit Flüchtlingsstatus und auf Asylsuche. Sie werden über ihren akademischen und beruflichen Werdegang in ihrem Heimatland und über ihre Situation nach der Flucht erzählen. Ziel ist es, der interessierten Öffentlichkeit ein umfassenderes Bild auf den Lebenslauf von AsylbewerberInnen bzw. Migrantinnen zu geben. Im Fokus stehen soll der berufliche Lebenslauf, der, bis zum Zeitpunkt bis der Asylantrag genehmigt wurde, in der deutschen Lebenswirklichkeit zumeist keine Rolle spielt.
Mit diesem Blickwinkel auf den beruflichen- bzw. akademischen Lebenslauf von Migrantinnen nimmt der Soroptimist International Club Köln-Kolumba die Idee der weltweiten Plattform „Silent University“ auf. Die „Silent University“ in Mülheim wurde 2015 als Chartaprojekt von Club Köln-Kolumba unterstützt.
Der Soroptimist International Club Köln-Kolumba möchte mit seiner Vortragsreihe in Köln insbesondere geflüchtete oder immigrierte Frauen mit ihrem Ausbildungshintergrund in den Fokus rücken. Während es bei den Vorträgen der „Silent University“ um den Wissenschaftsaustausch geht, möchte die Vortragsreihe in Köln den Fokus auf die berufliche Lebenswirklichkeit von AsylbewerberInnen bzw. Migrantinnen in ihrem Herkunftsland lenken. Die Vortragsreihe ist eine Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum und findet in dessen Bibliothek statt.